Easy-peasy Hokkaido – die schnellste Kürbissuppe ever!

Diese Suppe ist nicht deshalb besonders, weil sie unglaublich ausgefallen ist.

Sie ist deshalb besonders, weil sie so unglaublich simpel ist.

Vielleicht sogar die schnellste frisch gekochte Kürbissuppe ever! Sie gelingt in unglaublichen 13 Minuten. Los geht’s:

 

Ihr braucht für 4 Portionen:

  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 100 ml Sahne, ggf. laktosefrei (Paleo & vegan: Kokosmilch)
  • 4 gehäufte TL gekörnte Brühe eurer Wahl
  • Kresse zum Dekorieren

So klappt’s:

Wascht den Kürbis und stecht die Schale ringsherum mehrfach mit einer Gabel ein. Jetzt kommt die Express-Garmethode: Euer Freund und Helfer ist die Mikrowelle. Gart den Kürbis im Ganzen ca. 7-9 Minuten (variiert je nach Größe) und lasst ihn danach ca. 1 Minute ruhen, bevor ihr ihn herausholt (vorsicht, klar, ist heiß!).

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Für alle unter euch, die Mikrowellen ablehnen: Ihr könnt den Kürbis auch halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und mit etwas Olivenöl für ca. 30-40 Minuten bei 180 Grad in einer Auflaufform im Ofen backen. Oder ihr schneidet ihn in kleine Würfel und gart ihn ca. 30 Minuten mit Wasser bedeckt in einem Topf. Aber dann gelingt eure Suppe natürlich nicht in 13 Minuten. Logisch. Weil ich mit zauberhaftem Grundschulkind („Mama, ist das jetzt die schnellste Kürbissuppe der Weehelt?“) und nicht minder zauberhaftem kleinem Baby momentan nicht viel Zeit zum Kochen habe, sind die Mikrowelle und ich aktuell ganz dicke.

Sie ist auch gar nicht so böse, wie viele immer mal wieder behaupten. Sie macht nichts anderes, als Wassermoleküle zum Schwingen zu bringen, die Reibung erzeugt Wärme, die Wärme gart das Lebensmittel. Das verändert die Strukturen der Lebensmittel nur insoweit, wie jede andere Form der Erhitzung auch – und ist in vielen Fällen sogar schonender, als das Garen in Topf oder Pfanne.

Halbiert nun den Kürbis, löst die Kerne mit einem Löffel heraus (gelingt gegart ganz leicht), schneidet ihn in dicke Spalten und gebt die Spalten mit Schale (die ist beim Hokkaido essbar) in einen Mixer. Füllt je nach gewünschter Konsistenz etwas heißes Wasser aus dem Wasserkocher hinein (vergewissert euch vorher, ob euer Mixer hitzebeständig ist, mein 10,- Euro No-Name-Mixer vom Flohmarkt ist es, insofern sind’s wohl die meisten).

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Für alle Eltern mit kleinem Baby unter euch: Das ist der Moment für die perfekte Babybrei-Auskopplung! Zwackt einfach etwas vom Kürbisbrei ab, bevor ihr mit dem Rezept fortfahrt. Gebt gerne noch einen winzig kleinen Schuss mildes Olivenöl dazu. Ich liebe sowas! Nur ein Mal kochen für alle. Wohoo!

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Gebt nun Sahne bzw. Kokosmilch und gekörnte Brühe hinzu. Gießt bis zur gewünschten Konsistenz vorsichtig wenig heißes Wasser nach und schaltet den Mixer noch einmal ein, um alles unterzumengen.

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Das war’s fertig. Zack! So schnell geht das.

Und es schmeckt herausragend lecker, obwohl – oder vielleicht gerade weil – gar nicht viel drin ist.

Gelingt glutenfrei, ggf. laktosefrei, LowCarb (Kürbis ist auf Grund langkettiger Kohlenhydrate LowCarb-tauglich) und mit Kokosmilch auch Paleo und vegan. Yeah!

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