Liebster Award – geliebt oder gehasst, er gehört doch schon richtig dazu.

Nun ist er auch bei mir angekommen, der Liebster Award. Herzlichen Dank an Jennifer von Ein Löffel Osten für die Nominierung, ich freue mich sehr, dass dir mein Blog gefällt und dass wir auf diesem Weg Kontakt zueinander finden.

Denn genau darum geht es beim Liebster Award: Kontakte zu knüpfen, Blogger zu vernetzen, mehr herauszufinden, über den Menschen und die Idee hinter dem nominierten Blog. Eine wunderschöne Idee. Eigentlich.

Googelt man den Liebster Award, fallen die ersten Zeilen dennoch ernüchternd aus. „Liebster Award: Fluch oder Segen“, „Nicht mehr als ein Kettenbrief“, „Wer möchte den Liebster Award?“ – so und ähnlich betitelt, beschäftigt schon so einige Blogger die Frage, was denn nur aus der schönen Idee geworden ist. Warum lehnen viele Blogger die Nominierung ab? Warum entsteht der Eindruck, es handele sich um einen ungeliebten Kettenbrief, der durch die Blogger-Welt geistert? Die Antwort ist recht einfach – das Nominierungs-System setzt statt eines Schneeballs eine Lawine der Nominierungen in Gang, jeder, der 11 Fragen beantwortet hat, sollte, so das ursprüngliche Konzept, 11 weitere Blogs nominieren. Es ist eine einfache Kalkulation, wie schnell da Millionen von Blogs mit dem Liebster Award nominiert werden. Und schon verliert die Idee ihren Charme, das Persönliche weicht dem Beliebigen, dem ungeliebten Kettenbrief-Image.

Aber hey, ich freue mich trotzdem riesig. Einfach darüber, dass Jennifer mein Blog gut gefällt. Und über ihre Fragen, die mir Gelegenheit geben, ein wenig Backstage aus meinem Blogger-Alltag zu erzählen. Verwandelt man die Liebster-Award-Richtlinien in Empfehlungen und lässt den Award wieder zu dem kleinen, sympatischen Schneeball werden, der er Anfangs war, gewinnt er zunehmend wieder an Charme. Er ist sowieso nicht mehr aus der Blogger-Welt wegzudenken und gehört einfach dazu.

 

Also, auf zu Jennifers Fragen:

1. Worauf achtest du bei deinen Blogposts?
Dass sie nicht beliebig werden. Ich warte immer auf echte Inspirationen, auf etwas, das mich gerade bewegt, fasziniert, etwas, das ich schon immer mal ausprobieren wollte. Denn nur dann kann ich die Begeisterung für das, über das ich gerade blogge, wirklich authentisch vermitteln.

2. Welche ist deine Lieblingszutat?
Geröstete Sonnenblumenkerne. Wer bei mir isst, kennt es schon. Ich streue immer gerne geröstete Sonnenblumenkerne auf meine herzhaften Gerichte, das ist mein persönlicher natürlicher Geschmacksverstärker und meine absolute Lieblingszutat.

3. Sommer oder Winter?
Ich liebe den Sommer – mit Sonnenschein, frischem saisonalen Gemüse und Obst auf dem Wochenmarkt, frischer Luft, neuen Ideen, wunderbaren Gesprächen und Inspirationen auf Sommerfesten und Picknicks auf grünen Wiesen und in Parks. Seit einigen Jahren aber auch den Winter – denn er lässt mir Zeit, in meiner Küche an Rezepten zu tüfteln und es mir zu Hause im Warmen gemütlich zu machen.

4. Süß oder salzig?
Salzig! Ich bin schon immer eher bei herzhaften Gerichten als bei süßen Desserts oder Kuchen schwach geworden.

5. Worauf kannst du in deiner Küche nicht verzichten?
Meersalz und Olivenöl.

6. Ist dir schonmal etwas misslungen?
Klar, ständig. Am Liebsten verbrenne ich immer mal Körner, Mandeln und Nüsse, die ich in der Pfanne röste.

7. Wo bloggst du am liebsten?
Auf meiner allerliebsten Lieblingscouch umgeben von 12 Kissen, nachdem ich zuvor in meiner Küche gewerkelt und alles fotografiert habe.

8. Wie versuchst du, deinen Blog bekannter zu machen?
Durch Netzwerken und Vernetzen.
Wenn mir jemand auffällt, der eine gute Idee hat, ein schönes Produkt, eine gute Veranstaltung, dann schreibe ich über den Menschen und die Idee. Und dieser Mensch teilt den Beitrag dann auch wieder mit seinem Netzwerk, so dass immer wieder wunderbare neue Kontakte entstehen.
Oder im Dialog mit anderen Bloggern. Wir holen zum Beispiel bald die virtuelle Bloggerwelt in meiner Wahlheimat Erfurt ins reale Leben: Nächste Woche findet gleich bei mir um die Ecke das erste Treffen der Erfurter Blogger statt, initiiert durch die Bloggerin Jessi und ihren herrlichen Blog Feels like Erfurt. Ich freue mich schon sehr darauf, alle persönlich kennen zu lernen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen.
Die Fernsehbeiträge, die ich in meiner Küche mit dem wunderbaren ZDF-Team drehen durfte, haben mir deutschlandweit den Kontakt zu vielen neuen Blog-Lesern ermöglicht. Allgemein ist es ganz fantastisch, die große Bandbreite der klassischen Medien – von TV bis Print – und der sozialen Medien – von facebook bis instagram, Pinterest & Co. – zu nutzen, um immer wieder neue Kontakte aufzubauen und bestehende zu festigen.
Am Wichtigsten ist aber der direkte, persönliche Kontakt zu Menschen, die sich für meine Food-Themen interessieren – mit der Reihe „Iss-dich-glücklich-Blog on Tour“ gebe ich mit Live-Vorträgen Einblicke in die Ernährungsthemen, die ich aktuell spannend finde und treffe so immer wieder neue Zuhörer, die die Themen auf meinem Blog gerne weiterverfolgen möchten.

9. Was würdest du gerne mit deinem Blog erreichen?
Ich möchte Menschen dazu anregen, sich bewusster mit ihrer Ernährung auseinander zu setzen. Und das ohne dogmatisch zu sein – wenn ich es schaffe, die Freude, die mir gute Ernährung macht, mit anderen Menschen zu teilen, zu vermitteln, wie man sich wirklich nachhaltig glücklich essen kann – dann habe ich alles geschafft, das ich mir für meinen Blog wünschen kann.

10. Wen würdest du gerne einmal zum Essen treffen?
Jetzt erstmal nächste Woche alle anderen Blogger aus Erfurt, ich bin schon riesig gespannt, was sie beim Abendessen so alles zu erzählen haben.

11. Welche Speise macht dich sofort happy?
Jede, die gut gemacht ist. Ich esse allgemein unglaublich gerne, wenn ich also gutes Essen genießen darf, bin ich per se sofort happy.

 

Meine Nominierung:

Friederike Schmidt bloggt auf friederikeschmidt.de über Social-Media-Phänomene, -Neuheiten und -Veranstaltungen und gibt allen, die soziale Medien nutzen, hilfreiche Tipps und Anregungen.

 

Meine 11 Fragen an Friederike:

1. Was hat dich dazu motiviert, einen Blog ins Leben zu rufen?

2. Was inspiriert dich zu deinen Themen?

3. Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?

4. Was ärgert dich beim Bloggen am meisten?

5. Welches Potential haben soziale Medien?

6. Welche Schattenseiten haben soziale Medien?

7. Was ist für dich das Schönste im Word Wide Web?

8. Was ist für dich das Schönste im Offline-Alltag?

9. Welches soziale Medium ist dein Liebstes?

10. Und welches magst du am wenigsten?

11. Worüber kannst du so richtig lachen?

 

Und hier die Empfehlungen für Nominierte:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

3. Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award. (Ich persönlich empfehle einen Lieblingsblog auszuwählen und den Nominierten vorher anzufragen.)

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deinen nominierten Blogger zusammen.

5. Informiere den von dir gewählten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

6. Füge deinem Blogpost diese Empfehlungen zum Liebster Award hinzu, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.

7. Füge einen der Liebster-Blog-Award Buttons in deinen Post ein.

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